Lutz von Rosenberg Lipinsky

"Lutz von Rosenberg Lipinsky präsentiert sein Programm in virtuoser Sprache und bezwingender Präsenz, geistreich, witzig und in vielerlei Hinsicht genussvoll." (Stuttgarter Nachrichten)

Lutz von Rosenberg Lipinsky ist Grenzgänger zwischen E und U. Seit Jahren steht er für intelligente Comedy und lustiges Kabarett, wort- und gestenreich vollzieht er den Spagat zwischen  Sympathie und Zynismus; er ist knallhart, ungemein treffsicher und Mensch. Durch seine außergewöhnlichen Beobachtungsgabe entlarvt er Alltag, Politik und Kultur als das, was sie wirklich sind: unfassbar komisch!Neben seiner Tätigkeit als Moderator u.a. im Quatsch Comedy Club ist er auch aus Formaten wie bspw. Ottis Schlachthof, WDR Kabarettfest, Unterhaltung am Wochenende, Samstag Nacht, Studiobrettl und Fun(k)haus bekannt.

Lutz ist geborener Mitt-60er und wurde vor allem in seiner Kindheit aufgezogen. Er war jahrelang umgeben von Pril-Blumen und Friedensbewegungen. Weshalb er notgedrungen auf die Bühne musste. "Ich bin unfreiwillig komisch!!" betont er stets.

Lutz von Rosenberg Lipinsky betreibt die unterhaltende Kunst (Früher: "Kabarett", heute: "Comedy" genannt) nach eigenen Worten "seit er denken kann". Das heißt: Auch mit letzterem hat er geschickter weise erst begonnen, als er volljährig war. Und mit dem Führerschein die Berechtigung erwarb, seine ostwestfälische Heimat zu verlassen.
Was er u.a. mit dem Ensemble "Die Spiegelfechter" zügig und häufig tat. Studienzwecke führten ihn beispielsweise nach Münster und Marburg. 1991 fand er dann in Hamburg endlich einen angemessenen Wohnsitz. Mit Standortvorteil: In Norddeutschland gelten sogar Westfalen noch als lustig.

In Hamburg betätigte sich Lutz von Rosenberg Lipinsky als Berufsanfänger bereits als Petit Seigneur der Kabarettszene, indem er mit unterschiedlichen Ensembles etliche Programme produzierte und Veranstaltungen durchführte. 1994 eröffnete er mit mehreren Kollegen (Monty Arnold, Emmi und Bertie, Herrchens Frauchen u.a.) gar ein eigenes Theater: Die SchlapplacHHalde.

Seine ersten professionellen Soli "Germanisch Depressiv", "Kommen & Gehen" erfuhren etliche Kilometer und Auszeichnungen. Seit 1999 ist Lutz von Rosenberg Lipinsky zudem mit seinem Band - Projekt "Die Musikalische Früherziehung" unterwegs. Es folgte seine ultima emotio zur Lage der Geschlechter mit „DER FEMINIST - Ein Mann will nach unten!“ (2002). Das WM - Jahr 2006 nutzte er, um sich mit „DER LETZTE MANN - 90 Minuten über Frauen und Fußball“ zu seinen Lieblingsthemen zu äußern. Mit "GEBROCHEN DEUTSCH" verfasste Lutz von Rosenberg Lipinsky zu den diversen deutschen und deutsch - deutschen Jubiläen im Jahr 2009 eine Lebensgefühls - Bestandsaufnahme unserer Republik. Mit „FÜRCHTET EUCH NICHT - Von Angst und Freiheit“  kehrt er nun ins Innerste zurück und wird auch damit wieder unsere Hoch- und Tiefebenen bereisen: Beglückt und beglückend. Auf der Suche nach Gott. Sich selbst. Oder dem Autoschlüssel. Sein neues Programm "ANGST.MACHT.SPASS." wird im September Premiere feiern. Nachdem er sich in seinem Buch „Die 33 tollsten Ängste – und wie man sie bekommt“ (Carlsen Verlag) überwiegend unseren persönlichen Sorgen und Nöten zugewandt hatte, widmet er sich in seinem neuen Live-Programm nun unseren politischen Phobien.

Zahlreiche Fernsehauftritte waren und sind für Lutz von Rosenberg Lipinsky ohnehin unvermeidbar. Mittlerweile ist er zudem alt genug, um als Regisseur zu arbeiten - was er auch weidlich ausnutzt. "Schließlich muss man dafür sorgen, dass aus dem Nachwuchs keine Konkurrenz wird" beschreibt er die ihm eigene Form der Jugendhilfe.